Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen

Als Finanzmarktteilnehmer im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (sog. ‚Offenlegungsverordnung‘ oder ‚Transparenzverordnung‘) ist die Deutscher Pensionsfonds Aktiengesellschaft zur Offenlegung von bestimmten nachhaltigkeitsbezogenen Informationen verpflichtet.

Strategien für den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Strategien der Deutscher Pensionsfonds Aktiengesellschaft zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungsprozessen1

Im Bestand der Deutscher Pensionsfonds Aktiengesellschaft (DPAG) befinden sich von DPAG durchgeführte Zusagen, bei denen die steuerliche Förderung gemäß § 3 Nr. 63 EStG erfolgt. Dieser Bestand verfügt über eine versicherungsförmige Garantie über den eigenen Deckungsstock.

Darüber hinaus übernimmt DPAG mit steuerlicher Flankierung durch § 3 Nr. 66 EStG Versorgungszusagen auf der Grundlage eines nicht-versicherungsförmigen Pensionsplans zwischen dem Arbeitgeber und DPAG. Die nicht-versicherungsförmigen Pensionspläne machen hierbei den Großteil des Geschäfts der DPAG aus und laufen vollständig auf Risiko der auslagernden Trägerunternehmen (d.h. der Arbeitgeber).

Für die versicherungsförmige Garantie über den eigenen Deckungsstock wendet die DPAG den für Zurich2 etablierten Ansatz des „verantwortungsvollen Investierens“ oder „Responsible Investment“ an. Eine detailliertere Beschreibung dieses Ansatzes von Zurich finden Sie nachstehend im Abschnitt „Verantwortungsvolles Investieren bei der versicherungsförmigen Garantie über den eigenen Deckungsstock“.

Im Falle der nicht-versicherungsförmigen Pensionspläne wird gemäß Vereinbarung mit dem jeweiligen Trägerunternehmen – je nach Konzeption der Kapitalanlage – entweder in Publikumsfonds oder in Spezialfonds investiert, die in unterschiedlichem Ausmaß Aspekte in Bezug auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance, kurz: „ESG“) berücksichtigen (eine detaillierte Beschreibung hierzu finden Sie im folgenden Absatz). Auf Wunsch des Trägerunternehmens erfolgt in Einzelfällen die Investition in eine Rückdeckungsversicherung.

1Informationen gemäß Art 3 (1) der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung).

2 Die DPAG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutscher Herold Aktiengesellschaft (DHAG) und der DWS Beteiligungs GmbH. Die DHAG wiederrum ist ein mittelbares Tochterunternehmen der in der Schweiz ansässigen Konzernmutter Zurich Insurance Group Aktiengesellschaft (ZIG). Die ZIG, gemeinsam mit ihren weltweit tätigen Tochterunternehmen werden hierin als „Zurich“ bezeichnet.

Verantwortungsvolles Investieren über den nicht-versicherungsförmigen Pensionsplan

Der nicht-versicherungsförmige Pensionsplan (Übertragung von Zusagen, die steuerlich durch § 3 Nr. 66 EStG flankiert werden) bietet den Trägerunternehmen verschiedene Anlagemöglichkeiten. Hierzu zählen vier standardisierte Investmentstrategien, welche derzeit über Spezial- bzw. Publikumsfonds umgesetzt werden.

Die beauftragten Vermögensverwalter haben im Rahmen von Anlagenentscheidungen Mindeststandards einzuhalten. Diese Mindeststandards gelten sowohl in Bezug auf die Berücksichtigung von ESG-Aspekten als auch Nachhaltigkeitsrisiken.

Gemäß Offenlegungsverordnung sind Nachhaltigkeitsrisiken Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen ESG, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Kapitalanlagen haben können.

Zudem haben sich die Vermögensverwalter zur Einhaltung von internationalen Standards wie z.B. dem „Global Compact der Vereinten Nationen“, der „OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen“, dem „Osloer Übereinkommen über Streumunition und CERES“ sowie den „Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (PRI)“ verpflichtet.

Darüber hinaus berücksichtigen wir in den oben genannten Anlagemodellen ESG-Aspekte nur in dem Maße, dass durch eine breite Streuung der Anlagen ESG- bzw. Nachhaltigkeitsrisiken reduziert werden sollen.

Bei größeren Auslagerungen bieten wir die Möglichkeit für einzelne Trägerunternehmen, die eigene Anlagestrategie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben mitzugestalten. Auf dieser Basis wird dann für das Unternehmen eine individuelle Investmentstrategie entwickelt, welche in einem dafür aufgesetzten Spezialfonds umgesetzt werden kann. Die Spanne kann hier von keiner speziellen Berücksichtigung von ESG-Aspekten bis hin zur Berücksichtigung konkreter ESG-Ziele reichen. In diesem Zusammenhang begleiten wir die Trägerunternehmen hinsichtlich nachhaltiger Strategien.

Verantwortungsvolles Investieren bei der versicherungsförmigen Garantie über den eigenen Deckungsstock

„Verantwortungsvolles Investieren” oder „Responsible Investment” ist der Ansatz von Zurich für die Verwaltung der eigenen Kapitalanlagen. Die Idee dabei ist, dass Investitionen nicht nur von Profit, sondern auch von ESG-Aspekten motiviert sein sollten.

Bei unseren Investitionsentscheidungen beziehen wir Nachhaltigkeitsrisiken mit ein. Gemäß Offenlegungsverordnung sind Nachhaltigkeitsrisiken Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Kapitalanlagen haben können. Die Aspekte Umwelt, Soziales und Unternehmensführung umfassen Faktoren wie Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Biodiversität (Umwelt), Einhaltung anerkannter arbeitsrechtlicher Standards, Arbeitssicherheit, angemessene Entlohnung (Soziales), Steuerehrlichkeit oder Vermeidung von Korruption (Unternehmensführung).3

Die Responsible Investment Strategie von Zurich in der Kapitalanlage beruht auf den folgenden drei Säulen, die grundsätzlich von der DPAG angewendet werden:

3 Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie

3 Diese Faktoren sind beispielhaft und daher nicht abschließend. Weitere Faktoren und Einzelheiten finden Sie auch im "Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken" der Bafin, zu finden auf der Internetseite der Bafin unter www.bafin.de.

 

ESG-Integration

Jede Investition birgt Chancen und Risiken. Unter ansonsten gleichen Umständen – etwa hinsichtlich der Laufzeit des Investments und der Kreditwürdigkeit des investierten Unternehmens – kann es riskanter sein, in ein Unternehmen zu investieren, welches beispielsweise vergleichsweise hohe Treibhausgasemissionen verursacht oder gegen Kernarbeitsnormen wie das Verbot auf Kinderarbeit verstößt-. Ein Unternehmen kann etwa durch sein operatives Geschäft oder Fehlverhalten zu Umweltverschmutzung beitragen oder eine unzureichende oder intransparente Unternehmensführung haben, also wenn beispielsweise Kontrollmechanismen nicht wirksam greifen. Dies kann einerseits zu Schäden für die Umwelt und/oder Gesellschaft führen und andererseits Strafzahlungen nach sich ziehen. Hinzu kommt, dass Unternehmen durch Fehlverhalten Reputationsschäden erleiden können und Kundinnen und Kunden ihre Produkte künftig möglicherweise boykottieren. Für einen Investor eines solchen Unternehmens steigt dadurch das Risiko eines fallenden Aktien- oder Anleihenkurses.

Demgegenüber kann es vorteilhaft sein, in ein Unternehmen zu investieren, das besonderen Wert darauflegt, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft und Umwelt zu leisten, und verantwortungsvoll geführt wird.  Potenzielle Strafzahlungen aufgrund von Fehlverhalten, Versäumnissen oder Kosten durch Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben werden bei Unternehmen mit Fokus auf ESG-Aspekten weniger wahrscheinlich. Dies kann sie für Investoren attraktiver machen.

Aus diesen Gründen betrachten wir bei der Analyse einzelner Investitionen nicht nur deren finanzielle Kennzahlen, sondern bewerten auch ihre Leistung im Hinblick auf ESG-Aspekte. Die Ergebnisse fließen in die Entscheidung über den Erwerb oder die Veräußerung von Vermögenswerten ein und sind somit in unsere Investmentprozesse integriert und Bestanteil der ersten Säule „ESG-Integration“.

Die Vermögensverwaltung wird durch interne und externe Vermögensverwalter ausgeführt.  Daher achten wir darauf, dass sie über genügend Fachwissen in Bezug auf verantwortungsvolles Investieren verfügen. Bereits im Auswahlprozess externer Vermögensverwalter werden bei der Kontaktaufnahme Fragen zur Integration von ESG-Aspekten in den Investitionsprozess gestellt und bewertet. Auch nach der Mandatierung bleiben wir mit den Vermögensverwaltern im Hinblick auf ESG-Aspekte im Dialog, überprüfen und entwickeln sie gemeinsam weiter. Zudem überwachen wir, ob unsere Vermögensverwalter die von uns vorgegebenen Ausschlusskriterien einhalten.

Damit unsere Mitarbeitenden über das notwendige Fachwissen verfügen, um ESG-Faktoren bei Investitionsentscheidungen angemessen bewerten zu können, bilden wir sie laufend weiter aus. Durch interne und externe Schulungen oder Seminare, den regelmäßigen internen Austausch innerhalb des Zurich Konzerns sowie den Austausch mit unseren externen und internen Vermögensverwaltern schaffen wir Bewusstsein bei unseren Mitarbeitenden im Bereich Investment Management für den richtigen Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken in der Kapitalanlage.

Des Weiteren stellen wir für unsere Mitarbeitenden den Zugang zu ESG-relevanten Daten bereit. Hierbei bedienen wir uns externer Datenanbieter, welche uns unterschiedliche Daten, beispielsweise zum Treibhausgasausstoß oder zur Vergütung des Managements der investierten Unternehmen, zur Verfügung stellen. Anhand dieser Daten können wir unser Portfolio analysieren, laufend überwachen und den zukünftigen Erfolg unserer Strategie in Richtung einer verantwortungsvolleren Kapitalanlage messen.

Wir schließen von vornherein Unternehmen oder Sektoren für unsere Investitionen anhand unserer sogenannten „Restricted List“ aus. So investieren wir nicht in Unternehmen, die geächtete Waffen wie Streubomben und Landminen produzieren, lagern, verteilen oder verkaufen. Außerdem tätigen wir keine Neuinvestitionen in Unternehmen, die 30 % ihrer Erträge durch die Förderung von Kohle, Ölsanden und Ölschiefer erwirtschaften oder mehr als 20 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern, gleiches gilt für Unternehmen, die mehr als 30 % ihres Stroms mit Kohle produzieren. Ebenfalls ausgeschlossen sind Neuinvestitionen in Unternehmen, die mehr als 5 % ihres Umsatzes im Bereich Waffen oder der Herstellung oder dem Verkauf von Tabakproduktion erzielen.

Obwohl verantwortungsvolles Investieren eines unserer handlungsleitenden Prinzipien ist, wollen wir nicht pauschal alle Unternehmen und Sektoren ausschließen, die wir als weniger verantwortungsvoll betrachten. Ein solcher Ansatz würde unser Investmentuniversum deutlich einschränken und zudem unserem Ansatz widersprechen, Einfluss auf solche Unternehmen auszuüben, die sich im Hinblick auf die Umsetzung einer verantwortungsvollen Unternehmensstrategie stärker engagieren könnten. Uns ist es wichtig, entweder direkt oder indirekt über unsere Vermögensverwalter in den Dialog mit dem Management der Unternehmen zu treten, in die wir investieren. Dabei sprechen wir gezielt an, inwiefern ESG-Aspekte in der jeweiligen Unternehmensstrategie berücksichtigt werden, und adressieren bzw. diskutieren Bedenken sowie Verbesserungsvorschläge. Eine Möglichkeit zur Mitbestimmung bei der Unternehmensstrategie haben wir, wenn wir Aktionär, also (Mit-)Inhaber eines Unternehmens, sind. In diesem Fall üben wir auf der Hauptversammlung des Unternehmens unsere Stimmrechte aus. Bei Bedarf stimmen wir selbst oder durch unsere Kapitalverwahrgesellschaften bzw. durch die beauftragten Vermögensverwalter gegen eine Unternehmensstrategie, sofern die vom Vorstand des investierten Unternehmens vorgestellte Strategie ESG-Aspekte nicht ausreichend berücksichtigt. Mehr Informationen zu unserer Mitwirkungspolitik finden Sie hier.

 

Impact Investing

Die DPAG als Pensionsfonds hat ein Interesse an einem nachhaltigen globalen Wirtschaftswachstum und der Unterstützung von Gemeinschaften, um widerstandsfähiger gegenüber ökologischen und sozialen Herausforderungen zu werden. Die zweite Säule unserer Responsible Investment Strategie, das sogenannte Impact Investing, soll dabei helfen, solche Herausforderungen zu adressieren. Während sich die ESG-Integration darauf konzentriert, ESG-relevante Daten in den gesamten Investitionsprozess zu integrieren, möchten wir beim Impact Investing einen Schritt weitergehen. Dabei investieren wir in Unternehmen, Institutionen oder Projekte, die adäquate Renditen erbringen und gleichzeitig eine bestimmte soziale oder ökologisch messbare Wirkung erzielen. Aufgrund des geringen Volumens der Bilanz der DPAG wird derzeitig kein Impact Investing getätigt. 

Der Deckungsstock der DPAG, also diejenigen Investitionen, welche die DPAG zur Erfüllung von Garantieversprechen auf eigene Rechnung und Risiko tätigt, umfasst derzeit keine Impact Investitionen, sondern nur Staats- und Unternehmensanleihen. 

Gemeinsamer Fortschritt

Wir glauben, dass verantwortungsvolles Investieren nur dann seine Wirkung entfalten kann, wenn Finanzmarktteilnehmer gemeinsam daran arbeiten, diesen Ansatz zu verankern. Die Unterstützung von Kooperationsinitiativen und die Zusammenarbeit mit anderen Branchenteilnehmern zur Förderung verantwortungsvoller Anlagepraktiken sind daher Bestandteile unseres Ansatzes. Zurich engagiert sich deshalb in verschiedenen Initiativen zur Weiterentwicklung und Stärkung verantwortungsvollen Investierens.

Zurich hat die von den Vereinten Nationen unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) unterzeichnet.  Deren Ziele sind grundsätzlich in die Investitionsstrategie der Deutscher Pensionsfonds Aktiengesellschaft integriert.

Die PRI sind eine von den Vereinten Nationen unterstützte Initiative, die Investoren zur systematischen Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten in Anlageentscheidungen und Eigentümerverantwortung auffordert. Die Zurich Gruppe ist PRI im Juli 2012 beigetreten, um verantwortungsvolles Investieren als festen Bestandteil ihres Investmentmanagements zu verankern und langfristige Risiken und Chancen in ihrem Anlageportfolio besser zu steuern. Die Mitgliedschaft verpflichtet uns unter anderem zu einer Fortschrittsmessung und zu einer transparenten Berichterstattung gegenüber PRI, der wir auf Konzernebene nachkommen.

Zurich arbeitet außerdem mit Initiativen wie dem Global Impact Investing Network (GIIN) zusammen. Das GIIN ist ein Netzwerk mit dem Ziel, mehr Kapital in Impact Investments zu lenken, Marktstandards zu entwickeln, die Messbarkeit von deren Wirkung zu fördern und den Wissensaustausch zwischen Investoren zu ermöglichen. 

Stand: 30. September 2026

Erklärung zu den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren

Nachstehend finden Sie die Erklärung der Deutscher Pensionsfonds Aktiengesellschaft zu den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen ihrer Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren gemäß Art 4 der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung) in Verbindung mit der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1288 der Kommission vom 6. April 2022 zur Ergänzung der Offenlegungsverordnung (RTS).

Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken

Unsere Vergütungspolitik

Die DPAG ist eine Gesellschaft der Zurich Gruppe Deutschland. Die Vergütungspolitik der Zurich Gruppe Deutschland enthält Regelungen für Mitglieder des Vorstands sowie alle Mitarbeitenden und findet auch auf die DPAG grundsätzlich Anwendung. Das Vergütungssystem sieht grundsätzlich erfolgsabhängige variable Vergütungen für den überwiegenden Teil der Belegschaft vor. Diese stehen jedoch im untergeordneten Verhältnis zur jeweiligen Grundvergütung.

Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie der Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland. Im Rahmen der Bemessung erfolgsabhängiger, variabler Vergütungen spielen auch Nachhaltigkeitsaspekte und der Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken eine Rolle. Sie sind Bestandteil individueller Zielvorgaben, insbesondere für Vorstandsfunktionen und sollen eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens fördern.

Das Vergütungssystem der Mitarbeitenden des angestellten Außendienstes soll so ausgestaltet sein, dass Interessenkonflikte vermieden werden. Es soll keine Anreize setzen, durch das Eingehen übermäßiger Nachhaltigkeitsrisiken die variable Vergütung zu hebeln.

Wir evaluieren regelmäßig und kritisch unsere Vergütungspolitik, ob diese eventuell unangemessene Risikobereitschaft begünstigt.

Vergütungspolitik im Bereich Investment Management

Für Mitarbeitende des Bereichs Investment Management gelten besondere Regeln.

Als Investor tragen wir Verantwortung. Im Hinblick auf Nachhaltigkeitsrisiken in der Geschäftstätigkeit nehmen wir mit unserer Investitionstätigkeit großen Einfluss. Unsere Aktivitäten in Bezug auf Nachhaltigkeit sind Bestandteil unserer Anlagestrategie. Die Leistung wird anhand von Umsetzungsergebnissen bewertet, die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens enthalten oder enthalten können. Diese Ergebnisse werden ins Verhältnis zu den vorgegebenen Zielen eines Mitarbeitenden gesetzt. Der Group Chief Investment Officer des Zurich-Konzerns legt jedes Jahr fest, in welchem Verhältnis die Zielerreichung zur erfolgsabhängigen variablen Vergütung steht. Dieses wird im Einvernehmen mit der Zurich Gruppe Deutschland festgelegt, im Rahmen des konzerninternen Vergütungssystems jährlich überprüft und aktualisiert. Die individuelle Zielerfüllung ist daran gebunden.

Stand: 16. Februar 2026

Angaben auf Produktebene

Als Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung ist die Deutscher Pensionsfonds AG durch die Artikel 10 und 11 der Verordnung (EU) 2019/2088 verpflichtet, regelmäßige Informationen zur Nachhaltigkeit in den angebotenen Finanzprodukten auf der eigenen Website und im Rahmen des Lageberichts zu veröffentlichen. Diese Informationen finden Sie im Folgenden. Der Lagebericht ist Teil des Geschäftsberichtes. Den aktuellsten Geschäftsbericht finden Sie hier.

 

Pensionsplan mit Spezialfonds Deutsche GPF

Der Pensionsplan in Kombination mit der individuellen Kapitalanlage im Spezialfonds Deutsche GPF ist ein nicht im öffentlichen Verkauf befindliches, speziell auf die Wünsche eines unserer Kunden zugeschnittenes Produkt.
Die zugehörigen aktuellsten nachhaltigkeitsbezogenen Informationen des Fondsmanagers zum Spezialfonds Deutsche GPF können Sie hier abrufen.

Pensionsplan mit Spezialfonds DBV1

Der Pensionsplan in Kombination mit der individuellen Kapitalanlage im Spezialfonds DBV1 ist ein nicht im öffentlichen Verkauf befindliches, speziell auf die Wünsche eines unserer Kunden zugeschnittenes Produkt.
Die zugehörigen aktuellsten nachhaltigkeitsbezogenen Informationen des Fondsmanagers zum Spezialfonds DBV1 können Sie hier abrufen.

Stand: 29.07.2026